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Eyjafjalla verdüstet Bilanzen

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Eyjafjalla verdüstet Bilanzen

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Hinter der Aschewolke werden erste Zahlen sichtbar: Der Ausbruch des Eyjafjallajöküll kostet Europas größten Reisekonzern TUI-Travel schätzungsweise 105 Millionen Euro. 175 000 ausgefallene Urlaubstage, Kosten und Erstattungen für 180 000 gestrandete Reisende lägen schwer auf dem Betriebsergebnis, so das Unternehmen.

Der britischen Billigflieger Easyjet kappte seine Gewinnprognose: Statt bis zu 230 Millionen Euro werde man womöglich nur noch die Hälfte einfliegen. Fünf Tage Luftraumsperre kosteten den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport rund 20 Millionen Euro. Und bei Europas Marktführer Lufthansa stiegen im April deutlich weniger Passagiere ein als erwartet.