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Liz McComb: "Gospel ist Liebe"

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Liz McComb: "Gospel ist Liebe"

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Die afroamerikanische Sängerin, Songwriterin und Pianistin Liz McComb geht auf Europa-Tour – und besinnt sich auf ihre Wurzeln: Spirituals und Gospel.

Elizabeth McComb ist das sechste von sieben Kindern einer Familie aus Mississippi und wächst in Cleveland (Ohio) auf. Ihr Vater, ein Fabrikarbeiter, stirbt jung. Ihre Mutter wird Predigerin und Pastorin einer Pfingstgemeinde. Drei Schwestern singen in einer Gospelgruppe – Liz fand nach Jahren der Experimente mit Blues, Jazz und Funk zurück zu ihren Wurzeln, zu Spirituals und Gospel.

Zum Auftakt der Festival-Saison sprach und sang Liz McComb für euronews ein Exklusiv-Interview.

euronews: “Warum ist diese Musikrichtung für sie etwas ganz Besonderes?”

Liz McComb: “Die Botschaft der Gospel-Musik kann man in einem Wort ausdrücken – Liebe.”

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sei geistliche Musik nötiger denn je, davon ist Liz überzeugt: “Die Menschen haben Angst um ihr Geld. Also brauchen sie als Ausgleich etwas Handfestes. Blues und Gospel sind sehr handfest – diese Musik hört man mit dem Bauch.”

Liz ging die Musik in Fleisch und Blut über, da war sie vermutlich noch nicht geboren.

Liz McComb: “Als ich drei Jahre alt war, habe ich auf dem Schoß meiner Mutter meinen ersten Song gelernt. Den habe ich nie vergessen.”

Am 3. Juni ist Liz Mc Comb mit ihrem “Sacred Concert” in der Kirche St. Sulpice in Paris zu hören. Dann beim “The Hague Jazz Festival” in den Niederlanden und beim 30ten Jazz Festival in Vienne in Frankreich und schließlich auf Europas ältestem Jazz-Festival in Antibes Juan-les-Pins an der Côte d’Azur – dieses Jahr in der 50ten Auflage.

Mehr Informationen unter: www.lizmccomb.com