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Russland: Fast fünfzig Tote nach Grubenunglück

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Russland: Fast fünfzig Tote nach Grubenunglück

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Bei dem Grubenunglück in Russland sind 47 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch neunzehn Rettungskräfte. Diese neue vorläufige Zahl ist jetzt bekanntgegeben worden, nachdem weitere Bergleute tot geborgen wurden.

Fast noch einmal so viele werden unter Tage vermisst; mehr als achtzig Bergleute wurden bei dem Unglück verletzt.

Der Regierungschef versprach den Verletzten und den Hinterbliebenen eine genaue Untersuchung des Unglücks. Man brauche grundlegende Lösungen, sagte Wladimir Putin bei einem Besuch vor Ort, damit sich solche Tragödien nicht wiederholten.

Das Unglück ereignete sich am Wochenende in einer Kohlegrube im sibirischen Gebiet Kemerowo. Weit über dreihundert Bergleute waren unter Tage, als es zu einer Explosion kam. Die meisten von ihnen konnten sich noch retten; viele wurden aber bei einer zweiten Explosion eingeschlossen.

Auf der Suche nach der Unglücksursache prüfen die Ermittler zwei Möglichkeiten: Zum einen technische Mängel, zum anderen Fehler bei der Arbeit unter Tage.