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Bildhauer Richard Serra erhält Prinz-von-Asturien-Preis

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Bildhauer Richard Serra erhält Prinz-von-Asturien-Preis

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Der amerikanische Bildhauer Richard Serra ist dieses Jahr der Preisträger der Prinz-von-Asturien-Stiftung in der Sparte Kunst. Der 71-Jährige setzte sich gegen hochkarätige Konkurrenten durch, wie den italienischen Dirigenten Riccardo Muti und den spanischen Regisseur Carlos Saura.

Die Jury im nord-spanischen Oviedo begründete ihre Entscheidung damit, dass die Werke Serras nicht nur ins Auge fielen, sondern auch zum Nachdenken anregten.

Serra wurde berühmt mit seinen monumentalen Stahlskulpturen. 1987 verwandelte er bei der Documenta 8 die Fußgängerzone in Kassel in eine stählerne Sackgasse. In Deutschland macht er Schlagzeilen, als er sich überraschend aus dem Wettbewerb um den Bau des Holocaust-Mahnmals in Berlin zurückzog. Serra lebt und arbeitet in New York und Schottland.

Die Prinz-von-Asturien-Preise werden jährlich in acht Kategorien vergeben und sind mit 50.000 Euro dotiert. Im Oktober wird der spanische Kronprinz Felipe die Auszeichnungen überreichen.