Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Putin besucht Angehörige der toten Kumpel


Russland

Putin besucht Angehörige der toten Kumpel

Drei Tage nach den verheerenden Methangas Explosionen in einem russischen Kohlebergwerk sind jetzt die ersten Toten beigesetzt worden.

Die Zahl der Opfer ist mittlerweile auf mindestens 52 gestiegen. Das Schicksal von 38 weiteren Bergleuten, die bei dem Unglück am Sonnabend in rund 500 Metern Tiefe verschüttet wurden, ist weiter unklar. Wegen des Methangehalts und steigenden Wassers im Stollen schwand die Hoffnung auf Rettung. Zu den Eingeschlossenen fehlte weiter jeder Kontakt.

Bei einem Besuch am Unglücksort in der Region Kemerowo in Westsibirien versprach Regierungschef Wladimir Putin eine genaue Untersuchung des schwersten Grubenunglücks in
Russland seit drei Jahren.

Putin sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Bei dem Unglück waren auch mehr als 80 Bergleute verletzt worden. In einen weißen Ärztekittel gekleidet, besuchte der frühere Kremlchef sechs von ihnen im Krankenhaus der Stadt Nowokusnezk.

Wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen kommt es auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion immer wieder zu schweren Grubenunglücken.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Nach Kursfeuerwerk - Ernüchterung