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Vertrauen in EU-Plan und spanische Sparmaßnahmen

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Vertrauen in EU-Plan und spanische Sparmaßnahmen

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Weltweit sind die Börsen ins Plus geklettert, ein Zeichen des Vertrauens in das Riesen-Rettungspaket, mit dem die Europäische Union verhindern will, dass die griechische Schuldenkrise auf andere Länder übergreift. Die europäischen Börsen verzeichneten zum Ende des Handelstages stabile Zuwächse. Frankfurt zum Beispiel schloss mit einem Plus von 2,5 Prozent.

Beobachter sehen hier auch eine Reaktion auf die drastischen Sparmaßnahmen die eines der höchst-gefährdeten Euroländer – nämlich Spanien – am Vormittag angekündigt hatte. Die spanische Regierung nahm damit vorweg, was die EU-Kommission kurz später forderte: Als Lehre aus der schweren Euro-Krise sollen die Länder, die die Gemeinschaftswährung benutzen, mit eiserner Hand zum Sparen gezwungen werden.

Die Kommission will damit einen Geburtsfehler des Euro beseitigen: das Fehlen einer gemeinsamen politischen Führung für das Währungsgebiet. So will sie künftig einen genauen Blick auf die nationalen Etatplanungen werfen und strenger gegen übermäßig verschuldete Staaten vorgehen können.