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Fronten in Bangkok verhärtet

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Fronten in Bangkok verhärtet

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In Bangkok ist es auch nach Ablauf des jüngsten Ultimatums zunächst ruhig geblieben. Die Polizei unternahm um Mitternacht nichts, obwohl die seit Wochen dort demonstrierenden Regierungsgegner nicht abzogen.

Der Einsatzleiter hatte gestern damit gedroht, im besetzten Geschäftsviertel Strom und Wasser abzustellen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zog aus Verärgerung darüber, dass die sogenannten “Rothemden” nicht abzogen, sein Angebot für vorgezogene Neuwahlen im November zurück.

Die Demonstranten wollen die Regierung stürzen. Sie haben sich seit Ostern in dem Geschäftsviertel verbarrikadiert. Hotels und Einkaufszentren mussten schließen und verloren Millionenbeträge.

Die Oppositionellen nahmen Abhisits Kompromissvorschlag zur Lösung der Krise mit den vorgezogenen Neuwahlen im Prinzip an. Allerdings fordern sie, dass Abhisits Stellvertreter sich als Verantwortlicher für den blutigen Einsatz der Sicherheitskräfte am 10. April der Polizei stellt.

Dabei waren 25 Menschen getötet worden.