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Jetzt 66 Tote nach Minenunglück in Russland

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Jetzt 66 Tote nach Minenunglück in Russland

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Die Zahl der Toten nach den verheerenden Methangas-Explosionen in einem russischen Kohlebergwerk ist auf 66 gestiegen. In der vergangenen Nacht seien in der Grube “Raspadskaja” in Sibirien sechs Leichen geborgen worden, sagte ein Sprecher des Zivilschutzministeriums. Das Schicksal von 24 Menschen sei weiter unklar.

Bei der Katastrophe im Kusnezker Kohlebecken etwa 3500 Kilometer östlich von Moskau waren am Samstag auch mehr als 80 Bergleute verletzt worden. Die Bergungsarbeiten wurden unterdessen vorerst gestoppt. Wegen des hohen Methangehalts in der Grube sei die Gefahr weiterer Explosionen hoch.

Am Dienstag kam Russlands Regierungschef Wladimir Putin mit den Angehörigen zusammen. Er versprach bei seinem Besuch am Unglücksort eine genaue Untersuchung des schwersten Grubenunglücks in Russland seit drei Jahren und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Generalstaatsanwaltschaft soll nun die Unglücksursache ermitteln.