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Britischer Antrittsbesuch in Washington

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Britischer Antrittsbesuch in Washington

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Briten und Amerikaner sehen sich seit jeher in einem ganz besonderen Verhältnis: Und so bricht William Hague, der Außenminister der neuen britischen Regierung, auch schon nach gerade einmal zwei Tagen im Amt nach Amerika auf.

Eine Menge habe man zu bereden gehabt, sagt seine amerikanische Kollegin Hillary Clinton nach dem ersten Treffen. So sei es um den gemeinsamen Einsatz in Afghanistan gegangen. Hague habe bekräftigt, dass Großbritannien dort weiter zu langfristiger Stabilität beitragen wolle: Und die USA wüssten den britischen Beitrag hoch zu schätzen.

Auf die Lage in Iran kommt William Hague zu sprechen: In der Frage des dortigen Atomprogramms wolle man zusammen dafür sorgen, sagt er, dass eine Entschließung durch den Sicherheitsrat komme. Großbritannien werde ebenfalls entscheidend dazu beitragen, dass die EU danach auch entschlossen handele.

Damit meint Hague vor allem wirtschaftliche Sanktionen gegen Iran: Diese Sanktionen, ähnlich den amerikanischen, will Großbritannien schon länger – bisher gibt es aber Widerstand von Ländern
wie Deutschland, die zu Iran enge wirtschaftliche Beziehungen haben.