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Erneut Unruhen in Kirgistan

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Erneut Unruhen in Kirgistan

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Im zentralasiatischen Kirgistan ist es erneut zu Unruhen gekommen. In Dschalal-Abad kam mindestens ein Mensch ums Leben. Anhänger des gestürzten Präsidenten Kurmanbek Bakijew lieferten sich Gefechte mit Unterstützern der Übergangsregierung. Die neue Führung hat nach eigenen Angaben aus der Hauptstadt Bischkek die Lage inzwischen wieder unter Kontrolle. Bakijews Leute seien geflüchtet, hieß es. Am Vortag hatten Anhänger des Ex-Präsidenten Regierungsgebäude in Dschalal-Abad, Osch und in einer dritten Stadt im Süden des Landes gestürmt. In Osch wurde vorübergehend auch der Flughafen besetzt. Der islamisch-konservative Süden gilt als Hochburg des nach Weißrussland geflüchteten Bakijew. Die Führung in Minsk lehnt seine Auslieferung ab.