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Journalisten bei Thailand-Unruhen verwundet

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Journalisten bei Thailand-Unruhen verwundet

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Bei den Unruhen sind auch drei Journalisten verwundet worden – alle drei wurden durch Schüsse getroffen.

Es handelt sich zum einen um zwei Thailänder, einen Kameramann und einen Fotografen. Beide wurden am Bein verwundet; ihnen geht es inzwischen aber gut.

Das dritte Opfer ist ein kanadischer Kameramann, hier zu sehen in der Mitte. Er ist für einen französischen Fernsehsender in Bangkok. Ihn trafen drei Schüsse, unter anderem in den Bauch. Nach einer Operation ist sein Zustand stabil.

Nach Angaben des Reporters, der mit ihm unterwegs war, kamen die Schüsse von Soldaten: Sie hätten mit Maschinenpistolen auf den Kameramann gefeuert.

Gestern war außerdem einer der Anführer der Regierungsgegner durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verwundet worden – mitten in einem Gespräch mit ausländischen Journalisten, die in diesem Fall aber unverletzt blieben.

Die schwerste Gewalt während der jetzigen Proteste brach vor gut einem Monat aus: Damals wurden mehr als zwanzig Menschen getötet. Unter den Opfern war ein japanischer Kameramann, der von einem Schuss in die Brust getroffen wurde.