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Karsai trifft Cameron


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Karsai trifft Cameron

Der neue britische Premierminister David Cameron und Afghanistans Präsident Hamid Karsai wollen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern “weiter stärken”. Das sagte Cameron nach einem Besuch Karsais auf seinem Landsitz bei London. Der afghanische Präsident war der erste führende Politiker aus dem Ausland, der Cameron seit dessen Amtsantritt am Dienstag besuchte. Karsai hatte auf dem Rückweg aus den USA einen Zwischenstopp in Großbritannien eingelegt. Viele Briten lehnen den Afghanistan-Einsatz ab. Seit dessen Beginn im Jahr 2001 wurden dabei 285 britische Soldaten getötet. Am Hindukusch sind rund als 9500 Briten stationiert. Cameron hatte im Wahlkampf angekündigt, dass in der kommenden Wahlperiode mit dem Abzug der Soldaten begonnen werden müsse. Er schränkte jedoch ein, dass die Entscheidung vom Erfolg des Einsatzes abhängig sei. Es gehe nicht um einen “künstlichen” Abzugsplan. Sein Vorgänger Gordon Brown hatte eingeschränkt, dass die Kontrolle über erste Provinzen dieses Jahr schrittweise an die Afghanen übergeben werden solle. Kritiker hatten Brown Regierung vorgeworfen, dass die britischen Truppen in Afghanistan schlecht ausgestattet seien, und dass viele Todesopfer hätten vermieden werden können, wenn sie vor Ort eine bessere Ausrüstung hätten.

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