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Ryanair soll hohe Strafe zahlen

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Ryanair soll hohe Strafe zahlen

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Der irische Billigflieger Ryanair soll drei Millionen Euro Strafe zahlen. Nach Einschätzung der italienischen Organisation für zivilen Flugverkehr hat Ryanair seine Pflichten gegenüber Kunden verletzt. Die Organisation beruft sich dabei auf Klagen von rund 180 Passagieren, die während des ersten Ausbruchs des Vulkans auf Island auf italienischen Flughäfen festsaßen. Ryanair habe die Kunden weder mit Getränken und Speisen versorgt, noch ihnen Unterkünfte in Hotels vermittelt, lautet der Vorwurf. Auch die EU-Kommission hat den Billigflieger davor gewarnt, gegen die Rechte der Kunden zu verstoßen. Wegen der isländischen Aschewolke und möglicher Gefahren für den Flugverkehr fielen zwischen dem 17. und dem 22. April in Europa tausende Flüge aus. Vor einigen Jahren musste Ryanair in Norwegen eine Geldstrafe zahlen, weil die Gesellschaft hohe Gebühren für die Rückgabe nicht genutzter Tickets und für die Übertragung von Tickets verlangte.