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Strauss-Kahn begrüsst griechische Sparmaßnahmen

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Strauss-Kahn begrüsst griechische Sparmaßnahmen

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30 Milliarden Euro erhält Griechenland insgesamt vom Internationalen Währungfonds, 5,5 Milliarden davon sind Soforthilfe. IWF-Präsident Dominique Strauss-Kahn begrüsste denn auch die Sparmaßnahmen gegenüber euronews: “Die griechische Regierung war sehr mutig, diese Maßnahmen zu ergreifen, sehr schwierige Maßnahmen. Und sie musste es tun; es war der einzige Weg, die Menschen zu retten. Ich sage nicht, dass es nicht schmerzhaft wird, es wird schmerzhaft sein. Aber es wird funktionieren und schließlich wird Griechenland wieder in die Spur kommen und ein normales Wachstum und Einkommen für die Menschen haben. Und die Arbeitslosenquote wird sinken. Das wird nicht über Nacht geschehen, das wird Zeit brauchen. Deshalb ist es schmerzhaft, aber es gibt keinen anderen Weg.” Auch die Europäische Union wird Griechenland unter die Arme greifen. Insgesamt umfasst das Hilfspaket von IWF und EU 110 Milliarden Euro. “Es ist eine Einheitswährung. Aber in Zeiten der Krise gibt es nicht das wirtschaftliche Umfeld, das eine Währung lebensfähig macht, das ist, was wir derzeit sehen”, so der IWF-Chef. “Ich hoffe, dass die Europäer von dieser Krise profitieren und die europäischen Institutionen neu gestalten und umbauen.” Als Konsequenz aus der Euro-Krise will Deutschland eine europaweite Sanierung der Staatsfinanzen durchsetzen. Kanzlerin Angela Merkel setzt auf eine stärker verzahnte gemeinsame Haushalts- und Wirtschaftspolitik, um neuen Krisen vorzubeugen. Deutschland trägt in der EU die Hauptlast bei der Griechenlandhilfe.