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Bangkok lehnt UN-Vermittlung ab

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Bangkok lehnt UN-Vermittlung ab

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In Thailand zeichnet sich keine Entspannung zwischen Regierung und den oppositionellen “Rothemden” ab.

Die Regierungsgegner in Bangkok haben sich der Räumung des besetzten Geschäftsviertels durch Polizei und Militär auch am Wochenende weiter widersetzt.
Die Regierung stellte den Demonstranten am
Sonntag ein neues Ultimatum: Abzug bis Montagnachmittag. Was dann passieren soll, blieb unklar.

Eine von den Regierungsgegnern geforderte Vermittlung unter Federführung der Vereinten Nationen wiess die Regierung unterdessen zurück:
“Wir benötigen hier keine Vermittlung oder irgendein Eingreifen der UN. Keine thailändische Regierung hat je eine Einmischung von Außen akzeptiert. Wir können unsere Probleme alleine lösen.”

Indes stieg die Zahl der Todesopfer der blutigen Auseinandersetzungen auf mehr als 30 an. Zahlreiche Kinder wurden aufgrund der eskalierenden Gewalt in einen nahen buddhistischen Tempel gebracht, um sie aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu bringen.

Die meisten Einwohner, des besetzten Viertels, die nichts mit der Auseinandersetzung zu tun haben, haben den Bezirk inzwischen verlassen.