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EU-Kritik an Uranabkommen zwischen Iran, Türkei und Brasilien

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EU-Kritik an Uranabkommen zwischen Iran, Türkei und Brasilien

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Iran ist zu Urananreicherung im Ausland bereit. Bei einem Dreiergipfel unterzeichneten Brasilien, Iran und die Türkei ein entsprechendes Abkommen in Teheran. Damit will der Iran drohende Sanktionen der Internationalen Gemeinschaft verhindern und hält damit die Vorschlägen der internationalen Atombehörde IAEA für erfüllt.

In Madrid trafen sich Vertreter der Euorpäischen Union mit der EU-Ratspräsidentschaft. Sie reagierten zurückhaltend bis skeptisch auf die “Erfolgsmeldung” aus Teheran.

Der EU- Ratspräsident Herman van Rompuy sagte, die Hauptsorge Europas sei nicht das Wiederanfahren des Forschungsreaktors in Teheran. “Unsere große Sorge ist das iranische Nuklearprogramm selbst. Die Internationale Atomenergiebehörde hat dem Iran vernünftige Vorschläge unterbreitet. Doch Teheran hat darauf bisher nicht reagiert. Wiir haben von den neuen Vorschlägen gehört, sie aber noch nicht gesehen.”