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Gipfel: EU will sich an Lateinamerikas Wachstum hängen

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Gipfel: EU will sich an Lateinamerikas Wachstum hängen

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Von Lateinamerika lernen heisst wachsen lernen.   Durch Handelsverträge wollen EU-Staats- und Regierungsschefs möglichst viel von bis zu 4,5 Prozent Wirtschaftswachstum zum Alten Kontinent lenken. Ein zweitägiges Gipfeltreffen in Madrid mit dem politischen Führungspersonal aus 60 Ländern der EU, Lateinamerikas und der Karibik soll ein Höhepunkt der spanischen EU-Ratspräsidentschaft werden. Es ist der sechste Gipfel dieser Art.
 
Die geplante intensivere strategische Partnerschaft (der EU mit Lateinamerika) rief auch mehrere tausend Demonstranten auf den Plan – sie sind gegen einen “europäischen Kapitalismus”. Gastgeber José Luis Rodríguez Zapatero hatte vor wenigen Tagen ein striktes Sparprogramm verkündet.  
 
Was haben die Gipfelteilnehmer vor ?
  – die blockierten Gespräche mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay wieder flott zu machen – ein erstes Assoziierungsabkommen mit Mittelamerika – einen Garantiefonds, der Projekte für fast 3 Milliarden Euro in Gang bringen soll
 
Wer fehlt ? Venezuelas Präsident Hugo Chavez, Kubas Staatschef Raul Castro, der britische Premierminister David Cameron und – fast die deutsche Kanzlerin Angela Merkel – sie kommt nur zum Essen mit Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia.