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Atomstreit: Irans Vorstoss trifft auf Skepsis

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Atomstreit: Irans Vorstoss trifft auf Skepsis

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Die Ankündigung des Iran, im Atomstreit einen Kompromissvorschlag der Internationalen Atomenergiebehörde zu akzeptieren und Teile seines Urans im Ausland anreichern zu lassen, ist bei der internationalen Gemeinschaft auf Skepsis gestoßen. Weder die UN noch die deutsche Bundesregierung wollten sich bislang dazu äußern, die USA meldeten “ernste Bedenken” an: Teheran müsse durch Taten die Bereitschaft zu Einhaltung internationaler Verpflichtungen zeigen, heisst es aus dem Weissen Haus in Washington.

Russlands Präsident Dimitri Medwedew sagte in der Ukrainischen Hauptstadt Kiew, weitere Beratungen seien nötig, an denen alle beteiligten Parteien teilnehmen sollten. Diese Verhandlungen sollten umgehend mit allen Hauptverhandlungespartnern stattfinden. Die Frage bleibe, ob Iran Uran anreichere. Nach Angaben des iranischen Außenministeriums verständigten sich die Gipfel-Teilnehmer Brasilien, die Türkei und der Iran darauf, zunächst 1,2 Tonnen niedrig angereichertes Uran auf türkischem Gebiet aufzubewahren, bis der Brennstoff fertiggestellt ist. Erst dann soll das Uran zum Einsatz kommen.