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EU hofft auf großen Handel

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EU hofft auf großen Handel

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Die EU und Lateinamerika wollen ihre Handelsbeziehungen weiter ausbauen. Im Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise sollen die Märkte weiter geöffnet werden. Darauf einigten sich die Staaten beim gemeinsamen Gipfeltreffen der EU, Lateinamerikas und der Karibik in Madrid. Am Rande des Treffens schloss die EU ein Assoziierungsabkommen mit den Staaten Mittelamerikas. Neben Handel soll auch der politische Dialog gefördert werden.

EU-Handelskommissar Karel De Gucht erklärte, das Abkommen werde neue Märkte öffnen und bringe gute Aussichten für Exporte auf beiden Seiten, in den Bereichen Landwirtschaft, Automobil, Elektronik, nicht zu vergessen, dem Bankenwesen und dem Umweltbereich. Damit seien nur einige genannt.

Der Vertrag sieht unter anderem die Schaffung einer Freihandelszone zwischen der EU und den Staaten Costa Rica, El Salvador, Guatemala,
Honduras, Nicaragua und Panama vor. Ziel ist es auch, ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten, die rund 270 Millionen Einwohner umfassen, zu erreichen.

Dazu wurden die blockierten Verhandlungen zwischen Brüssel und Argentinien, Brasilien, Uruguay sowie Paraguay wieder aufgenommen. Ein Abkommen könne Exportleistungen in Höhe von zusätzlich fünf Milliarden Euro jährlich bedeuten, hieß es.