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Spanien und Portugal wollen sich Griechenland-Schicksal sparen

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Spanien und Portugal wollen sich Griechenland-Schicksal sparen

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Die Finanzminister der Euro-Länder sind zufrieden: zufrieden mit dem rigiden Sparkurs, den sowohl Spanien als auch Portugal einschlagen wollen. So will die Regierung in Madrid Ministern und Beamten die Gehälter kürzen. In Portugal sollen die Steuern steigen.

Nach Beratungen in Brüssel sagte der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, am frühen Morgen, die Massnahmen der spanischen und der portugiesischen Regierung seien mutig, die Anpassungen zufriedenstellend. Beide Länder drohen in den Sog der Schuldenkrise in Griechenland zu geraten. Daher hatten sie ihren Sparkurs nach Druck der EU erneut verschärft.

Der Euro setzt derweil seine Talfahrt fort. Das bekommen besonders in die USA reisende Europäer zu spüren. Gestern war der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen. Die Gemeinschaftswährung markierte ihr Tagestief bei 1,2237 Dollar – trotz der Beteuerungen der Euro-Kassenhüter, der Euro sei weiter eine “glaubwürdige Währung”.