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Überschwemmung in Osteuropa

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Überschwemmung in Osteuropa

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Die Flutwelle der Weichsel hat in Polen die neun-Meter-Marke überschritten. Sie liegt jetzt höher als bei der Jahrhundertflut von 1997. Alle Versuche das Wasser zu stoppen scheiterten bisher. Jetzt steht das Wasser in der historischen Königsstadt Krakau.

Brücken wurden gesperrt, Straßenbahnen und Busse fuhren nicht mehr. In Südpolen mussten mehr als 2000 Menschen ihre Häuser verlassen.

An ungarischen Flüssen herrscht Hochwasseralarm. Auf einer Strecke von 770 Kilometern. Mehr als 2.300 Menschen mußten vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden.

Der Bürgermeister Pal Bartfal sagte: “Wenn der Pegel weiter steigt, müssen wir schnell handeln. Helfer mit Sandsäcken stehen bereit, um an gefährdeten Stellen einzuspringen.”

Immer wieder müssen Helfer Menschen aus den Häusern holen, weil sie sie nicht verlassen wollen.
Für 15 tschechische Orte wurde Hochwasseralarm ausgelöst. Vor allem im Osten des Landes traten Flüsse über die Ufer. Hunderrte Soldaten sind zur Bekämpfung des Hochwassers abkommandiert.