Eilmeldung

Eilmeldung

Geringe Fortschritte bei Bekämpfung der Ölpest

Sie lesen gerade:

Geringe Fortschritte bei Bekämpfung der Ölpest

Schriftgrösse Aa Aa

Neue Videoaufnahmen zeigen, dass vier Wochen nach der Explosion der BP-Bohrinsel
“Deepwater Horizon” weiter große Mengen Rohöl in den Golf von Mexiko sprudeln. Es gelinge mittlerweile, etwa 40 Prozent aufzufangen, so ein Sprecher des für die Katastrophe verantwortlichen Energieriesen BP. Doch das Leck zu schließen ist bisher nicht gelungen. Unterdessen bemühte sich eine Vielzahl von Schiffen, den Ölteppich abzusaugen. Angesichts einer geschätzten Ausdehnung von 16 auf fünf Kilometer ein entmutigendes Unterfangen. US-Innenminister Ken Salazar berichtete am Dienstag in Washington jedoch von Erfolgen: “Etwa 1500 bis 2000 Barrel werden täglich über die so genannte Saugrohr aufgefangen. Die Leistung wird im Zweistundentakt erhöht.” BP-Chef Tony Hayward schätzte die Auswirkungen der Ölpest auf die Umwelt als geringfügig ein. Er denke, dass sie “nur sehr, sehr bescheiden sein werden,” äußerte Hayward in einem Interview. Nach Einschätzung der US-Naturschutzbehörde werden die Folgen der Ölpest dagegen noch über Jahrzehnte spürbar sein. Unterdessen wächst in Florida die Angst vor dem Ölteppich. Mindestens 20 Teererklumpen wurden in Key West gefunden.

Laboruntersuchungen sollen klären, ob sie aus dem dem Leck stammen.