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Keine Hoffnung für verschüttete Bergleute


Türkei

Keine Hoffnung für verschüttete Bergleute

Drei Tage nach einem Grubenunglück in einem Kohlebergwerk im Norden der Türkei haben Rettungsteams die Leichen von 28 vermissten Arbeitern gefunden. Zwei werden noch vermisst, für sie besteht jedoch keine Hoffnung mehr.

Elf Arbeiter konnten lebend gerettet werden, sie wurden mit Verletztungen ins Krankenhaus gebracht. 400 Rettungskräfte waren im Einsatz. Bei einer Methangasexplosion waren die Bergleute am Montag in 540 Metern Tiefe eingeschlossen worden.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan besuchte gestern den Unglücksort. Dabei kam es zu Tumulten. Angehörige der Verschütteten versuchten, ihn zu attackieren. Sie werfen ihm vor, sich zu wenig für die Bergarbeiter einzusetzen.

Die Arbeiter eines privaten Unternehmens wurden in dem staatseigenen Bergwerk am Schwarzen Meer zu Sprengarbeiten eingesetzt. Es war bereits das dritte Grubenunglück in der Türkei in sechs Monaten.

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