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Kriegsschiff durch nordkoreanisches Torpedo versenkt

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Kriegsschiff durch nordkoreanisches Torpedo versenkt

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Fast acht Wochen nach dem Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffs spitzen sich die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu. Ein internationales Ermittlerteam kam am Donnerstag zu dem Schluß, dass die Korvette durch ein nordkoreanisches Torpedo versenkt wurde. Der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak warf Nordkorea “militärische Provokation” vor. Sein Sprecher drohte mit resoluten Schritten.

Während Japan eine Verurteilung Nordkroeas durch den Weltsicherheitsrat unterstützen würde, riet China zu Besonnenheit: “China hält eine wissenschaftliche und objektive Untersuchung des Zwischenfalls für erforderlich und wird die südkoreanischen Ergebnisse prüfen”, erklärte der Sprecher des Außenministeriums Ma ZhaoXu.

Die Ermittler aus mehreren westlichen Staaten sind der Ansicht, dass vieles dafür spricht, dass die Korvette durch ein nordkoreanisches Torpedo versenkt wurde.

Nordkorea drohte dem Süden mit Krieg und Vergeltung, sollte es wegen des Zwischenfalls zu Sanktionen kommen. Pjöngjang bestritt erneut, das Schiff versenkt zu haben.