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Südkorea: "Der Norden war's!"

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Südkorea: "Der Norden war's!"

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Am 24 April wurde das südkoreanische Kriegsschiff “Cheonan” geborgen, das knapp einen Monat zuvor an der innerkoreanischen See-Grenze unter mysteriösen Umständen gesunken war. 46 Seeleute starben. Für Südkoreas Ermittler ist jetzt klar: Die 1200-Tonnen-Korvette sei nach der Explosion eines nordkoreanischen Torpedos gesunken. In Seoul wurde heute der mögliche Unglücks-Torpedo gezeigt.

Der Leiter des Ermittlungsteams sagte, man sei zu dem Schluss gekommen, dass der Torpedo von Nordkorea auf die “Cheonan” abgefeuert wurde. Unter anderem habe man nordkoreanische Schriftzeichen auf dem Kriegsgerät gefunden. Südkorea hatte den kommunistischen Nachbarn im Norden gestern erstmals direkt für den Untergang verantwortlich gemacht. Nordkorea bestreitet den Vorwurf. In der Vergangenheit war es in dem Gebiet um die strittige Seegrenze im Gelben Meer wiederholt zu Gefechten zwischen Kriegsschiffen beider Länder gekommen.