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Türkei: Kaum Hoffnung für verschüttete Bergleute

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Türkei: Kaum Hoffnung für verschüttete Bergleute

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Zwei Tage nach der schweren Explosion in einem Stollen eines türkischen Kohle-Bergwerks schwinden die Hoffnungen für die 32 verschütteten Bergleute. Gestern besuchte der türkische Premiernminister Recep Tayyip Erdogan unter Polizeischutz die Unglücksmine.

Dabei kam es zu Tumulten. Familienmitglieder der verschütteten Arbeiter versuchten, Erdogan zu attackieren. Sie werfen ihm vor, zu wenig für die Bergarbeiter zu tun. Am Montag hatte es in der Mine in der Provinz Zonguldak am Schwarzen Meer eine Methangasexplosion gegeben. Elf Bergleute konnten gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden.

Um zu den noch in 540 Metern Tiefe eingeschlossenen Arbeitern zu gelangen, müssten die Rettungsteams aber noch mindestens vier Tage arbeiten, teilte Arbeitsminister Ömer Dincer am Mittwoch mit.