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Hochwasser: Teilweise Entspannung

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Hochwasser: Teilweise Entspannung

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Die Hochwasserlage hat sich zumindest in Südpolen
leicht entspannt.

Die Wasserstände im südlichen Teil des Einzugsgebiets von Weichsel und Oder gingen
bereits wieder etwas zurück, doch kamen mindestens 7 Menschen in den überraschend über Städte und Dörfer hereinbrechenden Fluten ums Leben:
“Das Wasser kam einfach zu schnell. Es war keine Zeit mehr, die Flucht zu organisieren. Ich konnte nur mein Kind retten,- ohne Schuhe” so eine Betroffene.

Die Flutwelle bewegte sich dann flussabwärts nach Norden,- gestern Nachmittag erreichte sie auf der Weichsel die polnische Hauptstadt Warschau. Noch steigen die Pegel: der Höchststand wird am Abend mit etwa 7 Metern 80 erwartet.

In den übrigen Staaten, in denen die Regenfälle der vergangenen Wochen für großflächige Überschwemmungen gesorgt hatten, geht das Hochwasser hingegen zurück. Als kritisch wird die Lage aber nach wie vor im Dreiländereck, Ungarn, Slowakei, Österreich eingestuft. Besonders in Nordungarn heißt es vielfach noch “Land unter”.

Polens Regierungschef Donald Tusk schätzte,
die durch das Hochwasser verursachten Schäden könnten sich – allein für Polen – auf mehr als zwei Milliarden Euro summieren.