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Hu Jintao gegen schnelle Yuan-Aufwertung

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Hu Jintao gegen schnelle Yuan-Aufwertung

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Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao lehnt eine schnelle Aufwertung des chinesischen Yuan ab und will bei der Reform des chinesischen Wechselkursregimes nur schrittweise vorangehen.

Zum Auftakt des strategischen und wirtschaftlichen Dialogs zwischen China und den USA in Peking sagte der Präsident am Montag: “Nach den Grundsätzen unabhängiger Entscheidungsfindung, Kontrollierbarkeit und schrittweisen Fortschritten wird China die Reform des Wechselkursmechanismus weiter beständig voranbringen.”

An dem zweitägigen Dialog nehmen neben US Außenministerin Hillary Clinton auch Finanzminister Timothy Geithner und Zentralbankchef Ben Bernanke sowie Handelsminister Gary Locke teil.

Zum Auftakt in der Großen Halle des Volkes sprach sich Clinton für einen Ausbau der Kooperation mit China aus: “Wir wissen, dass wenige globale Probleme gelöst werden können, indem die USA oder China alleine handeln. Und wenige können gelöst werden, ohne dass die USA und China zusammenarbeiten.”

Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Spannungen zwischen den beiden Koreas nahm sie Stellung für Südkorea. Sie forderte China zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Nordkorea auf.

Bezüglich des Iran sagte die US-Außenministerin, im Tauziehen um das Atomprogramm des Landes sei jetzt Teheran am Zuge. “Die Aussichten eines atomar bewaffneten Irans erfüllen uns alle mit Sorge”, erklärte sie.