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Innerkoreanische Spannungen verschärfen sich

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Innerkoreanische Spannungen verschärfen sich

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Südkorea bricht die Handelsbeziehungen mit Nordkorea ab – und droht mit militärischen Maßnahmen. Nachdem ein internationales Expertenteam bestätigt hat, dass das südkoreanische Kriegsschiff “Cheonan” Ende März durch einen Torpedoangriff Nordkoreas versenkt worden war, kündigte Präsident Lee Myung Bak nun in einer Fernsehansprache weiter an, sein Land werde die Durchfahrt südkoreanischer Gewässer für Handelsschiffe aus dem Norden sperren. Außerdem werde Südkorea den Weltsicherheitsrat anrufen.

Bei dem Zwischenfall nahe der innerkoreanischen Seegrenze im Gelben Meer waren 46 Matrosen getötet worden, damit war es die tödlichste Episode im Konflikt zwischen den beiden Koreas seit dem Krieg zu Beginn der 50er Jahre. Nordkorea aber weißt die Anschuldigungen von sich und bestreitet, das Schiff versenkt zu haben. Außerdem kündigte Pjöngjang eine eigene Untersuchung an und drohte bei Vergeltungsaktionen mit “harten Maßnahmen, bis zum Krieg”.