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Ölpest: US-Regierung spricht Machtwort

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Ölpest: US-Regierung spricht Machtwort

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Mehr als einen Monat nach nach dem Versinken der Bohrinsel “Deepwater Horizon” sprudeln weiterhin große Mengen Rohöl in den Golf von Mexiko – jetzt hat die Regierung der USA gedroht, selbst dafür zu sorgen, dass dies ein Ende hat, sollte es BP weiterhin nicht gelingen, das Leck zu schließen. Der amerikanische Innenminister Ken Salazar nahm kein Blatt vor den Mund: “Ich bin sicher, dass BP alles mögliche unternimmt, um das Problem zu lösen. Denn dies ist eine existenzielle Krise für eines der größten Unternehmen der Welt. Aber kann ich darauf vertrauen, dass sie genau wissen, was sie tun – Nein.” Er anerkannte aber auch, dass nur BP selbst über das erforderliche Knowhow verfüge. An den Küsten Louisianas, Missisippis und Alabamas sind die verheerenden Folgen der Katastrophe bereits eingetreten. Etwa 110 Kilometer Küstenstreifen und große Marschlandgebiete sind inzwischen verseucht. BP will die Kosten für die Beseitigung der Ölmassen über die Haftungsgrenze hinaus übernehmen.