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BP-Chef besucht verschmutzte Küste

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BP-Chef besucht verschmutzte Küste

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Die Kosten der Umweltkatastrophe sind noch nicht absehbar. Der Imageschaden für den Energiekonzern BP ist bereits jetzt riesig. Um den Ruf des Ölgiganten aufzupolieren, besuchte Unternehmenschef Tony Hayward am Montag die Küste Louisianas. In Begleitung zahlreicher Medienvertreter machte er sich ein Bild der Schäden und versprach: “Wir sind auf lange Sicht hier. Wir werden jeden Tropfen Öl von der Küste entfernen. Wir werden alle Umweltschäden beseitigen und die Golfküste so schnell es geht wieder in ihren Normalzustand zurückversetzen.” Bisher haben allein die Bemühungen, das lecke Bohrloch abzudichten, umgerechnet 600 Millionen Euro verschlungen. Während weiterhin Rohöl ins Meer sprudelt, sackt der Marktwert von BP immer weiter ab. Um 25 Prozent ist dieser seit dem 20. April gefallen.