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Kämpfe in Kingston

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Kämpfe in Kingston

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In Jamaikas Hauptstadt Kingston rücken Polizei und Armee weiter in den Stadtteil Tivoli vor. Dort soll sich der mutmaßliche Drogenboss Christopher “Dudus” Coke aufhalten. Die USA fordern die Auslieferung Cokes bereits seit Monaten. Sie beschuldigen ihn, Anführer eines Verbrechersyndikats zu sein. Wegen seiner großzügigen Unterstützung der Armen hat Coke aber viele Anhänger in Kingston. Am Wochenende war es zu schweren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gangstern gekommen. Dabei wurden mindestens zwei Polizisten getötet und sechs weitere verletzt.

Premierminister Bruce Golding erklärte für einen Monat den Ausnahmezustand in Kingston, um wie er sagte “gegen die Kräfte des Bösen kämpfen zu können,” die der Stadt den Ruf der Mörderhauptstadt der Welt eingebracht hätten.