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Sorge um spanischen Bankensektor wächst

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Sorge um spanischen Bankensektor wächst

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Gerade schien sich der Euro wieder etwas zu erholen – nun aber schicken ihn Sorgen um den spanischen Finanzsektor erneut auf Talfahrt. Die Gemeinschaftswährung fiel am Dienstag zwischenzeitlich auf einen Wert um einen Dollar 22, nachdem eine spanische Sparkasse am Wochenende verstaalicht werden musste und Befürchtungen laut wurden, das gesamte spanische Bankensystem könne ins Trudeln geraten.

Vier spanische Sparkassen kündigten unterdessen einen Zusammenschluss zum fünftgrößten Institut des Landes an, darunter die Caja Extremadura und die Caja Cantabria. Es ist die größte Sparkassenfusion in der spanischen Geschichte, allerdings muss sie noch von den Aufsichtsräten gebilligt werden.

Kunden der verstaatlichen CajaSur üben sich in Optimismus. “Alles wird gut!”, zeigt sich eine ältere Frau überzeugt und eine andere Kundin erklärt, sie sei seit vielen Jahren bei der CajaSur und mache sich keine Sorgen.

Sorgen allerdings macht sich der Internationale Währungsfonds. Dessen Direktor Dominique Strauss-Kahn forderte den spanischen Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero zu tiefgreifenden und raschen Wirtschaftsreformen auf, vor allem im Bankensektor und auf dem Arbeitsmarkt.