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Friedensschluß unter Rockern

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Friedensschluß unter Rockern

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Um einem Verbot zu entgehen, haben die verfeindeten Rockerclubs “Hells Angels” und “Bandidos” einen Friedensvertrag geschlossen. Vertreter beider Banden besiegelten das Abkommen per Handschlag in einer prominenten Anwaltskanzlei in Hannover.
 
“Beide Parteien haben vereinbart, dass die “Hells Angels” nicht in die Städte der “Bandidos” gehen und umgekehrt. Zweitens, beide Clubs nehmen keine Member oder Ex-Member des jeweiligen anderen Clubs auf”, fasst Django von den “Hells Angels” den Friedensvertrag zusammen.
 
Nachdem im März bei einer Razzia in Rheinland-Pfalz ein Polizeibeamter von einem “Hells Angel” erschossen worden war, waren Forderungen nach einem Verbot von Rockerbanden laut geworden. Dies ist unter den deutschen Innenministern umstritten. Sie treffen sich heute in Hamburg zu ihrer turnusgemäßen Frühjahrskonferenz. Hamburgs Innensenator Ahlhaus sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”, der Friedensschluss ändere nichts daran, dass diese Gruppierungen ihr Geld mit organisierter Kriminalität verdienten.