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Prinz-von-Asturien-Preis für Alain Touraine und Zygmunt Bauman

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Prinz-von-Asturien-Preis für Alain Touraine und Zygmunt Bauman

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Im spanischen Oviedo wurde der dritte Preisträger des Prinz-von-Asturien-Preises benannt. Der Preis, der vom spanischen Künstler Joan Miró entworfen wurde, wird jährlich in acht Sparten vergeben, jeder ist mit jeweils 50.000 Euro dotiert.

Nach den Preisträgern in den Bereichen Kunst und Sozialwissenschaften hat die spanische Jury heute den Preisträger im Bereich Kommunikation und Humanwissenschaften verkündet.

Alain Touraine ist ein französischer Soziologe. In den fünfziger Jahren gründete der 85jährige an der Universität Chile das Zentrum für Arbeits- und Arbeiterstudien, weitere Zentren folgten. In Paris gründete er so ein Zentrum, das später zentral für die Untersuchung des sozialen Wandels wurde.

Der 84jährige Zygmunt Bauman ist ein polnisch-britischer Soziologe und Philosoph. Er wurde in den 80er Jahren vor allem mit Studien zum deutschen Nationalsozialismus und dem Holocaust auch über die Grenzen seines Fachs bekannt.

Die Preise werden im Herbst vom Prinzen von Asturien, Kronprinz Felipe, vergeben.