Eilmeldung

Eilmeldung

Ismaël Lô: "Afrikas Sänger haben mehr zu sagen"

Sie lesen gerade:

Ismaël Lô: "Afrikas Sänger haben mehr zu sagen"

Schriftgrösse Aa Aa

Liebe, Leid und schöne Augen sind nicht alles – Afrikas Musiker haben meist mehr zu sagen als die in Europa oder Amerika. Zum Beispiel Ismaël Lô aus dem Senegal.

In afrikanischen Songs geht es viel häufiger um soziales Bewusstsein und Verantwortung als in Europa oder in den Staaten….

Ismaël Lô (auf dem Mawazine-Festival in Rabat, Marokko):
“Ganz genau. Man kann zwar unentwegt über Liebe singen – das ist auch bei uns ein Lebensinhalt. Aber nicht der einzige. Da gibt es noch viel mehr, was uns bewegt: Erdbeben, misshandelte Frauen, keine Infrastruktur, keine Schulen usw. Wir haben etwas zu sagen – und natürlich – Musik ist der beste Botschafter.”

Ismaël Lô probierte es erst mal mit Kommunikation durch Malerei, studierte sie in Dakar. Dann wurde es doch die Musik – entdeckt in einer Fernseh-Show.

Mit dem Song “Tajabone” konnte er auch Regisseur Pedro Almodóvar begeistern – zu hören im Film “Alles über meine Mutter”.

Aïcha Tachinwit

Sängerin und Tänzerin Aïcha Tachinwit ist aus Marokko, aber sie fühlt sich als Berberin und singt auch so – Berber, das sind die Ureinwohner an der nordafrikanischen Küste. Seit den Phöniziern kamen hier zahllose Eindringlinge durch und hinterliessen ihre Visitenkarten in der Kultur.

Mit Gesang und Tanz fing Aïcha Tachinwit schon in der Schule an. Heute findet sie ihr Publikum rund um den Globus.

http://www.festivalmawazine.ma