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Run auf iPads

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Der internationale Verkaufsstart des neuen Tablet-Computers iPad hat am Freitag für großen Andrang vor Apple-Geschäften in zahlreichen Ländern gesorgt. Die deutschen Läden öffneten bereits um 8 Uhr, in der Schweiz wappnete sich der Media Markt mit Extra Sicherheitspersonal, um dem Ansturm gerecht zu werden. Österreich muss sich noch bis Juli gedulden, wenn iPads auch in den Benelux-Staaten auf den Markt kommen.

Drei Stunden habe er Schlange gestanden, berichtet ein Kunde im Apple-Store in Paris. Das sei es wert gewesen, denn schließlich werde das Ding sein Leben verändern.

Wegen der hohen Nachfrage in den USA hatte Apple den internationalen Verkaufsstart um rund einen Monat verschoben. Das hat den Marketing- hype um den tragbaren Minicomputur nur gefördert. Zu den ersten Apple-Fans, die außerhalb der USA iPads kaufen konnten zählten Japaner und Australier. Vor allem die Medienbranche macht sich große Hoffnungen auf neue Impulse für ihr digitales Geschäft. Zahlreiche Unternehmen bieten, kostenpflichtige Applikationen für das iPad an.

“Es geht auch ohne Laptop. Das ist perfekt fürs lesen, surfen, e-mailen. Dafür nutzt man gewöhnlich ein Laptop”, preist ein Australier sein neues Gadget.

Die iPads haben keine Tastatur, sondern werden vor allem über den berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Der Preis in Europa liegt
zwischen 499 und 799 Euro. Apple hat die US-Preise wie erwartet eins zu eins in Euro-Preise umgesetzt. In den USA ist das iPad bereits seit März erhältlich und kostet ab 499 Dollar.