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US-Küstenwache: Ölfluß gestoppt

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US-Küstenwache: Ölfluß gestoppt

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Nach Angaben der US-Küstenwache ist es am Freitagmittag MESZ gelungen, den Ölfluß aus der leckenden Ölquelle im Golf von Mexiko zu stoppen. Nun komme es darauf an, sicherzustellen, dass der Schlammpropfen im Bohrloch bleibe, erklärte der für die Operation verantwortliche Admiral der US-Küstenwache THad Allen. Wenn das funktioniert wird die Ölquelle mit Zement versiegelt.

Im Laufe des Tages will sich US-Präsident Barack Obama bei einem zweiten Kurzbesuch erneut ein Bild von der Lage machen. Der zunehmend unter Druck stehende Präsident übernahm die Verantwortung für die Operation: Falls sie sich fragen wer verantwortlich ist, ich bin es. Es ist mein Job, sicherzustellen, dass alles getan wird.”

Nach jüngsten Berechnung sind in den vergangenen fünf Wochen 68 Millionen Liter Rohöl ausgetreten. Das ist mehr als anderhalbmal so viel wie bei der Havarie der Exxon Valdez vor 21 Jahren, der bislangst schwersten Ölpest in den USA.

Die Leiterin des Mineral Management Service im US-Innenministerium, Elizabeth Birnbaum, ist ihren Job los. Ihre Behörde beaufsichtigt Ölbohrungen auf dem Festlandsshelf. Sie war für ihre lasche Haltung gegenüber der Ölindustrie in die Kritik geraten.