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Zahlreiche Jobverluste nach der Ölkatastrophe

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Zahlreiche Jobverluste nach der Ölkatastrophe

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Im Hafen des früheren Fischereiparadieses Grand Isle steht das Leben still – und mit ihm sitzen die Menschen auf der Straße, die von der Fischerei leben. Am Vortag hatten die Behörden die Zonen mit Fischverboten verdreichfacht – mittlerweile fast ein Fünftel des Seeraumes im Golf von Mexiko.

Der Fischer Danny Wray erklärte, “eine weitere Facette der Geschichte sind all die Leute, die ihren Job verloren haben… Das scheint hier die kleinste Sorge zu sein, wenn es darum geht, was getan werden muss. Ja, wir müssen natürlich das Leck stopfen, aber die Salamitaktik von BP, die darin besteht, nach und nach die Leute auf der Insel zu entschädigen, die ihre Rechnungen zahlen müssen, sorgt einfach für große Besorgnis.”

Der Fischerei-Führer Jeff Brumfield klagt über das schlechte Geschäft. Weit und breit seien keine Boote zu sehen, wie es normalerweise zu dieser Zeit des Jahres der Fall sei. Sie könnten nicht fischen, alles sei geschlossen. “… so come sit here and drink coffee.”

Währenddessen mussten mehrere Fischer, die von BP eingestellt wurden, um die Ölspuren zu beseitigen, aus gesundheitlichen Gründen kündigen. Viele klagen seit der Reinigungsarbeiten über Kopfschmerzen, Schwindelanfälle und Übelkeit.