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Moscheeattentat: Opfer beigesetzt

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Moscheeattentat: Opfer beigesetzt

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Unter großer Anteilnahme ihrer Gemeindemitglieder sind die am Freitag bei einem Anschlag auf ihre Moscheen in Lahore getöteten Angehörigen der Ahmadiyya-Minderheit beigesetzt worden. Die Beisetzungen fanden am Samstag 200 Kilometer entfernt auf dem Friedhof von Chinabnagar, dem geistigen Zentrum des pakistanischen Zweigs der Ahmadiyya-Bewegung, statt.

“Dies war ein äußerst brutaler Vorfall, der nicht nur einen schweren Verlust für die Ahmadiyya-Gemeinde hervorgerufen hat, sondern auch das Bild Pakistans beschädigt hat. Egal wie man es betrachtet, es war ein äußerst brutaler Angriff”, klagt Mubasshir Mehmood.

Bei einem koordinierten Angriff auf zwei Moscheen der Ahmadiyya-Gemeinde in Lahore waren am Freitag 82 Menschen getötet und über 120 verletzt worden. Mehrere bewaffnete Männer sürmten während des Mittagsgebets die Moscheen in den Stadtteilen Model Town und Garhi Shahu, warfen Handgranaten und schossen um sich. Drei der Angreifer in Garhi Sharu sprengten sich selbst in die Luft, in der Moschee in Model Town gelang es den Gläubigen die beiden Angreifer zu überwältigen und der Polizei zu übergeben.

Die “Talibanbewegung des Punjab” (Tehreek-e-Taliban Punjab, TTP) übernahm die Verantwortung für den Überfall.