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Operation "Top Kill" gescheitert

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Operation "Top Kill" gescheitert

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Es ist eine der größten Umweltkatastrophen in der amerikanischen Geschichte. Doch der Ölkonzern BP kapituliert angesichts des ausströmenden Öls im Golf von Mexiko. Voraussichtlich würden wie schon seit fünf Wochen weiter unglaubliche Mengen Gift ins Meer schießen, heisst es, denn die Operation “Top Kill” ist gescheitert. Inzwischen mischen die Techniker von BP Plastikwürfel, Golfbälle und verknotete Seile in die Flüssigkeit, mit der sie das Bohrloch verstopfen wollen. Die unablässig sprudelnde Quelle wird sich nun wahrscheinlich frühestens im August verschließen lassen. Anstatt wie zunächst angenommen 700 Tonnen Rohöl, fließen zwischen 1600 und 3400 Tonnen täglich ins Meer.