Eilmeldung

Eilmeldung

Tropensturm - Notstand in Guatemala

Sie lesen gerade:

Tropensturm - Notstand in Guatemala

Schriftgrösse Aa Aa

“Agatha”, der erste Tropensturm der Saison, hat in Guatemala, El Salvador und in Honduras schwer gewütet. Mindestens 17 Menschen kamen ums Leben.

Guatemalas Präsident Alvaro Colom bat um internationale Hilfe. Aufgrund der anhaltenden heftigen Regenfälle traten Dutzende Flüsse über die Ufer. In der Nähe von Guatemala-Stadt stürzte eine Brücke ein. Zahlreiche Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. In manchen Gebieten fiel der Strom aus.

“Agatha” schwächt sich langsam zu einem tropischen Tief ab, doch laut den Meteorologen wird es voraussichtlich bis Dienstag weiter regnen.

In ganz Mittelamerika wurden Dörfer evakuiert und mehr als 80000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. Allein in Guatemala sind rund 600 Häuser schwer beschädigt.

Die Region wird gleich doppelt heimgesucht: Am vergangenen Donnerstag hatte der Vulkan Pacaya die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Die herabgefallene Asche verstopft die Kanalisation, was die jetzige Überschwemmungslage erschwert.

In Ecuador erwachte der 1500 Meter hohe Vulkan Tungurahua. Umliegende Ortschaften wurden geräumt.