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China sieht Abschwung-Risiko wegen Europas Schuldenkrise

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China sieht Abschwung-Risiko wegen Europas Schuldenkrise

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Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat vor einem erneuten Abschwung der Weltwirtschaft gewarnt.
Zwar sei die globale Wirtschaft stabil und beginne sich zu erholen. Dennoch gebe es viele Unsicherheiten, sagte Wen bei einem Treffen mit japanischen Unternehmensvertretern in Tokio. Als Beispiel für Risiken nannte Wen Jiabao vor allem Schuldenprobleme.

Vor dem Hintergrund schlechterer Rating-Noten für Spanien und Frankreichs Kampf um seine Bonität schloss er einen erneuten weltweiten Abschwung nicht aus.

Wen Jiabao:
“Um unser schnelles Wachstum aufrechtzuerhalten, muss die Wirtschaft durch bestimmte Maßnahmen weiter stimuliert werden. Einige Länder sind mit finanzpolitischen Problemen konfrontiert, zum Beispiel Griechenland. Ob diese Sache schon ausgestanden ist? Nun wie es scheint, ist das nicht so einfach.”

Die chinesische Wirtschaft sei weiter auf Wachstumskurs, benötige aber nach wie vor die Unterstützung des Staates.

Im Vergleich zum Vorjahr wuchs Chinas Wirtschaft im ersten Quartal 2010 um knapp 12 Prozent.

Anschliessend demonstrierte Wen Fitness und Sinn für Teamgeist. Krisen sollen künftig per Hotline zwischen den Führern Chinas und Japans gemanagt werden.

Auch über Gasvorkommen im Ostchinesischen Meer will man nicht weiter streiten.