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Mehrheit der Aktivisten sitzt in Israel fest

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Mehrheit der Aktivisten sitzt in Israel fest

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Mehrere hundert Aktivisten der Hilfsflotte befinden sich weiter in israelischer Gewalt: in Gefängnissen und Krankenhäusern. NATO-Generalsekretär Rasmussen forderte bei einer Sondersitzung des Bündnisses ihre Freilassung, die Freigabe der Schiffe und, wie schon Weltsicherheitsrat und EU, eine unabhängige Untersuchung.

Eine Handvoll Anwälte vertritt die Festgenommenen vor Ort, Gabi Lavski die Schweden unter ihnen: “Ich kann keinen Grund sehen, warum diese Leute festgehalten werden. Die Behörden teilten mir als Grund für ihre Festnahme mit, dass sie illegal in israelische Gewässer eindrangen. Obwohl wir alle wissen, dass sie auf internationalen Gewässern festgenommen und dann in israelische Hoheitsgewässer geschleppt wurden.”

Laut israelischen Behörden verweigern viele Aktivisten, ihre Identität preiszugeben. Sie hätten sich zwischen sofortiger Ausreise und juristischem Verfahren entscheiden müssen. Die israelische Armee veröffentlichte Videoausschnitte und wiederholte, dass Soldaten von Aktivisten angegriffen worden seien – was die wenigen Freigelassenen dementierten.

Der schwedische Erfolgsautor Henning Mankell entschied sich für die Ausreise und verließ Israel bereits. Er mache sich Sorgen um die Freunde, die noch im Gefängnis seien, erklärte er während des Fluges.