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Netanjahu verteidigt Vorgehen

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Netanjahu verteidigt Vorgehen

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Die internationale Welle der Empörung hält an. Der Angriff einer israelischen Eliteeinheit auf den Schiffskonvoi, der unter türkischer Flagge Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen wollte, führt auch Tage später noch zu diplomatischen Verstimmungen. Israels Ministerpräsident versucht die Wogen zu glätten und die Dinge zurechtzurücken.

Benjamin Netanjahu erklärte auf einer Pressekonferenz: “Wieder einmal wird Israel scheinhellig mit unausgewogenen Vorwürfen konfrontiert. Die Hamas schmuggelt tausende iranische Raketen und andere Waffen in den Gazastreifen, um damit israelische Städte zu beschießen. Nach internationalem Recht und Anstand, hat Israel jedes Recht den Waffenschmuggel zu unterbinden und Schiffe zu durchsuchen, die möglicherweise Waffen transportieren. Israel bedauert, dass Menschen gestorben sind. Wir werden uns aber niemals dafür entschuldigen, dass wir uns verteidigen.”

Zuvor war es im israelischen Parlament, der Knesset zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Hanin Soaby, eine arabische Nationalistin, hatte vom Podium aus Israels Armee scharf angegriffen und ebenso scharfe Reaktionen hervorgerufen. Sie wurde aus der Knesset eskortiert.