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Aktivisten in Instanbul

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Aktivisten in Instanbul

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Drei Tage nach dem blutigen Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte sind Hunderte aus israelischer Haft freigelassene Aktivisten in der Türkei angekommen.

Die Passagiere der drei in Istanbul gelandeten Flugzeuge waren mehrheitlich Türken, doch befanden sich auch Angehörige anderer Nationen unter den Freigelassenen: zum Beispiel 5 Deutsche.
Ein verletzter Deutscher, der in einem israelischen Krankenhaus behandelt worden war, wurde ebenfalls entlassen. Zuvor waren bereits mehrere Verletzte nach Ankara ausgeflogen worden.

Auch die Särge mit den neun bei der Kommandoaktion getöteten Menschen seien in die Türkei geflogen worden.

Israel verteidigte den Einsatz seiner Soldaten unterdessen erneut: auf inzwischen aufgetauchten Handy-Videos ist zu sehen, wie sich Aktivisten und Besatzungsmitglieder des Hilfskonvois unmittelbar vor dem Entern der Schiffe durch die Israelis mit herumstehenden Latten oder Stangen bewaffnen.

Den Organisatoren der Gaza-Solidaritätsflotte sei es in erster Linie darum gegangen, die Seeblockade vor dem Gazastreifen zu brechen und nicht Hilfsgüter zu liefern, sagte israels Ministerpräsident Netanjahu in einer Rede an die Nation.