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Defektes Ölrohr im Golf von Mexiko aufgetrennt

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Defektes Ölrohr im Golf von Mexiko aufgetrennt

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Der Ölkonzern BP ist im Kampf gegen die Ölpest
im Golf von Mexiko offenbar vorangekommen: Der Einsatzleiter der US-Regierung erklärte, es sei gelungen, das defekte Rohr in 1500 Metern Tiefe
aufzutrennen. BP will versuchen, einen Auffangtrichter auf die Öffnung zu setzen, um das austretende Öl auf ein Schiff zu leiten.

Doch der Schnitt ist nach BP-Angaben nicht so glatt wie geplant, und so werde möglicherweise auch nach dem Aufsetzen des Trichters Öl ins Meer strömen.

Präsident Barack Obama will an diesem Freitag
erneut an den Golf von Mexiko reisen und in Louisiana die Fortschritte im Kampf gegen die
Ölpest begutachten, teilte das Weiße Haus mit. Es ist seine dritte Reise ins Krisengebiet.

Das Öl bedroht die Küsten in vier US-Staaten,
in Alabama wurden bereits Ölklumpen an der Küste gefunden. In Florida macht sich die Tourismusbranche Sorgen – kurz vor Beginn der Hauptsaison.