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Hilfsgüter ins Katastrophengebiet Guatemalas

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Hilfsgüter ins Katastrophengebiet Guatemalas

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Im Katastrophengebiet Guatemalas sind Lebensmittel und andere Hilfsgüter eingetroffen. Gestern hatte Präsident Alvaro Colom erneut um internationale Hilfe gebeten. Der Tropensturm “Agatha” und die nachfolgenden heftigen Regenfälle haben in dem mittelamerikanischen Land und den Nachbarstaaten El Salvador und Honduras schwere Schäden angerichtet. Wie die Behörden der drei Republiken mitteilten, kamen dort insgesamt mehr als 180 Menschen ums Leben; die weitaus meisten in Guatemala.

Im Zentrum von Guatemala-Stadt tat sich ein riesiges Loch auf; eine ganze Straßenkreuzung verschwand, und mit ihr eine Textilfabrik an einer Straßenecke.

Auch auf dem Land hat der Regen Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen warnte bereits vor einer Hungersnot in Guatemala. Der Wirbelsturm “Agatha” und der fast gleichzeitige Ausbruch des Vulkans Pacaya könnten die ohnehin schwierige Versorgungslage verschärfen, hieß es.

Im Vorfahr waren nach einer Dürre in der Region rund 400 Menschen gestorben.

“Agatha” ist der erste Tropensturm des Jahres. Er bewegte sich vom Pazifik aus auf Guatemala zu. Über dem Festland schwächte er sich am Wochenende zu einem tropischen Tief ab.