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Pro-palästinensische Aktivisten schwören Rache

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Pro-palästinensische Aktivisten schwören Rache

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Fast alle der pro-palästinensischen Aktivisten, die bei der israelischen Stürmung einer Hilfsflotte für den Gaza-Streifen festgenommen wurden, haben Israel verlassen.

Lediglich zwei von ihnen befinden sich noch in einem Tel Aviver Krankenhaus.

Bei Ankunft in Istanbul riefen die Aktivisten anti-israelische Parolen und schworen Rache, auch für die bislang neun Toten, deren Särge ebenfalls in Istanbul ankamen.

Die Aktivisten, die auf sechs Schiffen humanitäre Hilfsgüter nach Gaza liefern wollten, waren von Israels Armee gestoppt worden.

“Es war schrecklich. Es war wie der Beginn des Dritten Weltkrieges”, so dieser Deutsche.

“Grauenvoll”, meint diese Niederländerin, “wir wollten humanitäre Hilfe nach Gaza bringen und wurden stattdessen mitten in der Nacht von der Armee angegriffen. Soldaten haben auf uns geschossen und uns gefangen genommen. Das war ein echter Schock.”

Israels Militäraktion hat das Verhältnis mit der Türkei schwer belastet.

Ankara hat seinen Botschafter in Israel einberufen und gemeinsame Militärübungen abgesagt.