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G20 - Minister sorgen sich um Eurozone

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G20 - Minister sorgen sich um Eurozone

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Wie kommt die Weltwirtschaft aus der Phase der Konjunkturprogramme zur Bewältigung der Finanzkrise wieder heraus ? Antworten auf diese Frage wollen die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Länder in Pusan/
Südkorea finden – möglichst gemeinsam.

Einig war sich die Runde in ihren Sorgen über die Schockwellen, die eine unstabile Eurozone an den Rest der Weltwirtschaft aussenden könnte. Europa müsse seine Banken fit machen, durch hohe Schulden geschwächte Länder sollten ihre öffentlichen Finanzen in Ordnung bringen – sagte der kanadische Finanzminister Jim Flaherty in aller öffentlichkeit. Dann könne der weltweite Aufschwung in Gang kommen.

Am Wochenende werden die Abgesandten der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen grundsätzlich:
Dann sind die Themen Finanzmarkt-Regulierung,
Reform internationaler Finanzinstitute und globale
Sicherheitsnetze für die Finanzmärkte dran.

Für US-Finanzminister Timothy Geithner heißt das konkret: Transparenz und Berichtspflicht im Finanzsystem, Regulierung von Derivaten, die für den Ausbruch der weltweiten Finanzkrise verantwortlich gemacht werden, und Regeln für Eigenkapitalquoten und Liquidität von Banken und anderen Finanzmarkt-Spielern.

Die strittigsten Themen des Treffens: eine neue Finanzmarktsteuer oder eine weltweite Bankenabgabe.

Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte im Vorfeld bezweifelt, dass sich die
G20-Länder in absehbarer Zeit auf eine Steuer auf Finanzgeschäfte einigen können.

Das Ministertreffen dient der Vorbereitung der hsten G-20-Gipfel in Kanada Ende Juni und Seoul im November.